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„Erfolgreiches und segensreiches Wirken“

Weihbischof Berenbrinker eröffnet Ausstellung im Alten Kapitelsaal über Mutter Maria Theresia Bonzel OSF und Olper Franziskanerinnen

Weihbischof Hubert Berenbrinker und St. Mediatrix Nies OSF eröffneten am Sonntag die Ausstellung über Mutter Maria Theresia Bonzel OSF und die von ihr gegründeten Olper Franziskanerinnen.pdpPaderborn, 4. November 2013. Mutter Maria Theresia Bonzel OSF wird am 10. November 2013 im Hohen Dom zu Paderborn selig gesprochen. Wer Näheres über die künftige Selige des Erzbistums Paderborn und die von ihr gegründete Kongregation der „Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“ zu Olpe erfahren will, kann dies ab sofort im Alten Kapitelsaal des Erzbischöflichen Generalvikariats tun.

Weihbischof Hubert Berenbrinker eröffnete dort am Sonntag eine neu konzipierte Ausstellung mit zahlreichen Informationstafeln. Sr. Mediatrix Nies OSF von den „Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“ führte in die Ausstellung mit dem Titel „150 Jahre für-mit-bei-einander“ ein.

Sowohl Person als auch Charisma von Mutter Maria Theresia Bonzel OSF werde durch die Ausstellung eindrucksvoll präsentiert, sagte Weihbischof Berenbrinker bei der Ausstellungseröffnung. Besucher könnten erkennen, wie die von der zukünftigen Seligen des Erzbistums Paderborn ausgegangenen Impulse von den Olper Franziskanerinnen weiter getragen wurden und werden. Das „segensreiche Wirken“ der von Mutter Maria Theresia gegründeten Kongregation auf vielen Kontinenten werde vorgestellt und so ein Einblick in die 150-jährige Geschichte der „Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung“ gewährt. „Es ist auch heute eine erfolgreiche Geschichte: Aus kleinen Anfängen ist ein weltweit wirkender Orden geworden. Die Olper Franziskanerinnen sind weltweit engagiert, in Konventen in den USA, auf den Philippinen und in Brasilien leben, beten und wirken sie“, so Weihbischof Berenbrinker.

Zahlreiche Interessierte nahmen an der Ausstellungseröffnung im Alten Kapitelsaal des Erzbischöflichen Generalvikariats teil, in der die zukünftige Selige des Erzbistums Paderborn vorgestellt wird. Im Vordergrund: Weihbischof Hubert Berenbrinker und Sr. Mediatrix Nies OSF.pdpDer Titel der Ausstellung „150 Jahre für-mit-bei-einander“ lehne sich an das Lebensmotto „Er führt – ich gehe“ von Mutter Maria Theresia Bonzel an und gebe dem Wirken der Olper Franziskanerinnen eine eindeutige Richtung: „Es kommt darauf an, sich von Gott führen zu lassen, ihm zu folgen und das zu tun, wozu Gott uns Menschen ruft und sendet“, führte Weihbischof Berenbrinker aus. Er wünsche, dass zahlreiche Menschen durch die Ausstellung über Mutter Maria Theresia Bonzel OSF und die von ihr gegründete Gemeinschaft der Olper Franziskanerinnen inspiriert würden im persönlichen Glauben und Wirken.

„Was als kleines, winziges Senfkorn begonnen hat, das ist zu einem großen und starken Baum geworden“, sagte Sr. Mediatrix Nies OSF bei ihrer Einführung in die Ausstellung über Mutter Maria Theresia Bonzel OSF und die von ihr gegründeten Olper Franziskanerinnen. Mutter Maria Theresia habe ein kleines Senfkorn ausgesät und getan, was ihr und ihren Mitschwestern möglich gewesen sei, das Übrige habe Gott gewirkt. In diesem Jahr sei das 150-jährige Bestehen der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung zu Olpe gefeiert worden, sie hätten Niederlassungen in den USA, in Brasilien und auf den Philippinen. „Es ist unser aller Anliegen, den Geist von Mutter Maria Theresia wach und lebendig zu halten und in ihrem Sinne zu wirken“, so Sr. Mediatrix über die rund 400 Ordensfrauen, die weltweit zu den Olper Franziskanerinnen gehören. In Olpe leben 30 Schwestern, in Deutschland rund 130 Ordensangehörige.

Die Ausstellung „150 Jahre für-mit-bei-einander“ wird vom 3. bis 17. November im Alten Kapitelsaal des Erzbischöflichen Generalvikariats in Paderborn gezeigt. Anschließend ist sie in anderen Einrichtungen der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung zu Olpe zu sehen. Die Ausstellung ist Montags bis Freitags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, Samstags und Sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Zugang ist über den Kreuzgang des Hohen Domes möglich. Schwestern der Olper Franziskanerinnen werden anwesend sein und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.